„Ein Junge baut ein Tipi aus Stöcken, Schnur und Stoff – nicht im Kindergarten, nicht im Wald. Nein, mitten auf der Straße. Normalerweise würde an dieser Stelle ein Auto parken. Ein paar Meter weiter entsteht aus Holzlatten, Stoffbahnen und Schnüren eine kleine Fantasiestadt. Kinder malen mit dicken Kreidestiften Muster auf den Asphalt, andere bauen Hütten. Daneben sitzen Eltern auf Klappstühlen, ein älterer Nachbar kommt mit ihnen ins Gespräch. Die Straße wirkt plötzlich wie ein Dorfplatz.“

Mit „Straße. Oase“ holen sich Kinder für ein paar Tage genau den Raum zurück, der ihnen oft fehlt: die Straße. Im Rahmen der ARD-Mitmachaktion #unserKinder durften wir unser Projekt vorstellen. Der Artikel macht sichtbar, was Straße. Oase ausmacht – und warum kinderfreundliche Städte uns alle angehen.

„Die „Straße. Oase“ stellt eine unbequeme Frage: Welche Bedeutung haben Kinder in unseren Städten? Für Elisabeth Hagl lautet die Antwort oft: eine zu geringe. Kinder und Jugendliche spielten in Politik und Stadtplanung häufig nur eine Nebenrolle. Entscheidungen würden meist über sie getroffen, nicht mit ihnen, resümiert sie.“

Die ARD-Mitmachaktion fragt „Wie machen wir Deutschland kinderfreundlicher?“. Auf einer interaktiven Deutschlandkarte können Familien, Lehrkräfte, Vereine & Co. kinderfreundliche und -unfreundliche Orte eintragen. Zusätzlich werde Ideen und Projekte vorgestellt, die zeigen, wie Städte und Gemeinden kinderfreundlicher werden können.

Wir freuen uns sehr, dass wir Teil davon sein dürfen!

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